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Glauben

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst

Es geht um dich!

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir. Jesaja 43,1

Fürchtest du dich?

Wovon wurdest du erlöst?

Was soll das mit deinem Namen?

Und wieso gehörst du zu ihm/r?

 

Das sind viele Fragen zu einem Satz,

der uralt ist,

und doch so klingt,

als würdest du heute direkt angesprochen.

 

Das erscheint dir so, weil der erste Satzteil fehlt,

in dem Jakob beziehungsweise Israel

als Adressat mit Namen genannt wird.

 

Das soll aber auch so wirken,

(und deshalb fehlt der Vor-Satz)

weil Gottes erlösendes Tun an Israel zwar lange her ist,

dies aber immer noch in der Bibel erzählt wird,

damit du es lesen oder hören kannst

und heute erfährst,

wie Gott immer schon und immer weiter wirkt.

 

Das heißt, Menschen werden zu Zeugen für Gott.

Israel und viele mit ihm bezeugen,

dass Gott immer wieder

aus Gefangenschaft befreite und aus Gefahr rettete,

obwohl sie durch eigene Schuld hineinkamen,

dass Gott Freiheit von all den Zwängen

und Bindungen dieser Welt schenkt.

Du lernst, Gott ist weder zornig noch strafend,

sondern vergebend und fürsorglich.

 

Das alles führt dazu,

dass dieser Satz bei der Taufe gesprochen wird,

die Taufgemeinde zu Zeugen Gottes wird

und dem/r Getauften damit sagt:

 

Sei mutig, du bist ein freier Mensch.

Du bist ein einzigartiger Mensch.

Du bist Gottes geliebtes Kind.

 

Henny Dirks-Blatt

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Quelle: https://www.fotocommunity.de/photo/fuerchte-dich-nichtjesaja-431-reklov/31872509