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Glauben

Du kannst nicht Gott dienen und dem Mammon (=Geld)

Bileam sprach: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des HERRN.
4.Mose 22,18

Wir sind ja nicht wie die vielen, die mit dem Wort Gottes Geschäfte machen; sondern wie man aus Lauterkeit und aus Gott redet, so reden wir vor Gott in Christus.
2.Korinther 2,17

Mit Religion konnte man immer schon Geschäfte machen. Ich denke an den berühmten Ablasshandel, an die Herstellung und den Verkauf von Devotionalien oder die guten Geschäfte an Pilgerorten. Auch gibt es selbsternannte Kirchen, die mit obskuren Therapien und teuren Kursen Geld sammeln. Und die Tatsache der Kirchensteuer in Deutschland und der Umgang mit dem Geld in der Kirche ist immer noch spannungsvoll.

Es geht eben nichts ohne Geld. Wie sollten wir unsere oft denkmalgeschützten Kirchen und Gebäude erhalten, wie einen Kindergarten betreiben, wie unsere Mitarbeiter*innen bezahlen - ohne Einnahmen.

Zur Lauterkeit - das heißt: Anständigkeit, Reinheit - gehört auch der saubere Umgang mit den Finanzen. Transparent und ehrlich die Geldsorgen und die Geldeinnahmen benennen. Der Finanzausschuss verantwortet den Gemeindehaushalt. Beim Kollektezählen gilt das vier Augen-Prinzip. Und auch Gemeindekassen werden regelmäßig geprüft. Kirche braucht das Geld, um Gott dienen zu können. Aber Kirche dient nicht dem Geld und darf sich von ihm auch nicht Verbiegen lassen in ihrer Haltung. Denn Jesus sagt:

Denn Jesus sagt: Du kannst nicht Gott dienen und dem Mammon (=Geld).

Ihre Henny Dirks-Blatt

 

 

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