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Glauben

Gott kommt uns entgegen

Als der Sohn noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. (Lukas 15,20)

Die Geschichte vom verlorenen Sohn, aus der dieser Satz stammt, ist sicher das bekannteste Gleichnis, das Jesus erzählt hat.

Bei einem Gleichnis geht es nicht darum, für jede Figur der Geschichte eine Vergleichsgestalt zu finden, auch nicht für jedes Geschehen. Deshalb sollten wir immer auf die ersten Verse sehen. Oftmals steht vor den Gleichnis: "Das Reich Gottes ist zu vergleichen mit", die Gleichnisse vom Verlorenen (Schaf, Groschen, Sohn) haben eine kurze Situationsbeschreibung am Anfang: Jesus speist gemeinsam mit Zöllnern und Sündern und die Theologen und Glaubensgewissen regen sich darüber auf.

Jesus erzählt die Gleichnisse, um deutlich zu machen: Das Reich Gottes ist nicht für die "Frommen" reserviert. Jeder ist herzlich eingeladen. Gott ist ein vergebender Gott, der sich freut über einen mit Schuld beladenen Menschen, der umkehrt, sein Leben ändert und sich auf den Weg zu Gott macht. Er wird ihm entgegenkommen, mit ihm feiern und fröhlich sein. Das Reich Gottes ist nicht nachtragend sondern vergebend und verzeihend, ja ermutigend und geduldig - und eine große Feier. Das Reich Gottes ist im Werden, mit dem Menschenleben Jesu Christi hat es begonnen.
Lasst uns feiern und fröhlich sein mit jedem, der dazukommen möchte!

Ihre Henny Dirks-Blatt

 

 

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