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Glauben

Raum für Hoffnungszeichen

Die Covid 19 Pandemie hat uns voneinander getrennt. Wir sind meistens allein in unseren Wohnungen, gehen getrennt und mit Abstand einkaufen oder spazieren, bleiben in unserer Stadt und in unserem Land. Grenzzäune sind neu errichtet, Europa besteht zur Zeit aus einzelnen Nationalstaaten.

Der Knecht im Gleichnis sprach:  Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. (Lukas 14,22f)

Und doch gibt es Hoffnungszeichen: Bereits vor Wochen meldeten deutsche Krankenhäuser: Es ist noch Raum da! Es sind Beatmungsbetten frei für Patienten aus Italien und Frankreich, die dort nicht behandelt werden können. Und die Kranken wurden herbeigeflogen und fanden Hilfe. Menschlichkeit und Nächstenliebe siegen immer noch.

Wie wird es weitergehen? Wir hoffen, dass alle einen Raum finden und liebevolle Aufnahme, die Hilfe brauchen.

Die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden: Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut. (Psalm 107,3.8)

Und wir hoffen, dass alle wieder zusammengebracht werden, die aus dem Osten und Westen, dem Norden und Süden, nicht nur in Essen oder Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Und dann möge es geschehen, dass wir danken können für Gottes Hilfe in den großen Nöten, die uns alle getroffen haben.

(Die Steine entdeckte ich gestern am Wegesrand.)

Ihre Henny Dirks-Blatt

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