Zum Inhalt springen

Glauben

Gott breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers

Gott breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den Großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens. Hiob 9,8.9

Manchmal schaue ich einfach in den Himmel und genieße die unendliche Weite. Natürlich weiß ich, dass ich Gott dort – zwischen den Wolken – nicht sehen kann. Der von mir bewunderte Himmel (englisch: sky) ist ein anderer als der, von dem wir sagen, Gott sei im Himmel (englisch: heaven). Aber das macht den Himmel, den ich sehe, nicht kleiner. Er ist Teil einer wunderbaren Schöpfung. Und die weist über sich hinaus.

Diese Gewissheit wird dem sprichwörtlich leidenden Hiob zum Trost. Die unendliche Weite des Himmels hilft ihm, seinen Platz in der Welt zu finden und zu behalten. Im Vergleich zum Ganzen der Schöpfung ganz klein, aber niemals verloren und voller Bedeutung. So habe ich vor ein paar Jahren in Gedanken versunken in den Himmel geschaut. Es war ein wunderbarer Tag in den Bergen. Ich hatte eine herrliche und aussichtsreiche Wanderung hinter mir. Meine Kamera lag (Gott sei Dank) noch neben mir, so dass ich das Foto machen konnte, das ich Ihnen heute mit auf den Weg geben möchte.

Was ich sah und festhalten konnte, hat mir die heutige Losung unmittelbar vor Augen gestellt. Manchmal wird der Himmel transparent!

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare. Kolosser 1,15-16

Ihr Joachim Lauterjung

Zurück