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Glauben

Soll denn das Schwert ohne Ende fressen?

zum Download: Gottesdienst am Küchentisch

Diese Zeilen schreibe ich am 28. April; einen Tag nachdem die neuesten Zahlen zu den weltweiten Militärausgaben bekannt geworden sind. Ich zitiere aus der einschlägigen Meldung der Tagesschau: „Die Militärausgaben sind weltweit deutlich gestiegen: Insgesamt gaben die Staaten 2019 laut SIPRI-Friedensforschern dafür rund 1,92 Billionen Dollar aus - der höchste Zuwachs seit zehn Jahren.“ www.tagesschau.de/ausland/sipri-ruestungsausgaben-111.html

Dem stellt ein führender General folgendes entgegen:

„Soll denn das Schwert ohne Ende fressen? Weißt du nicht, dass daraus am Ende nur Jammer kommen wird?“

Dieser Satz stammt aus der Bibel. Er ist vor 2500 Jahren geschrieben worden. (2. Sam. 2,26). Ihm sind in seiner schlichten Wahrheit nur noch zwei kleinen Gedankenanstöße hinzuzufügen:

- warum schaffen wir das nicht? Wir benötigen offenkundig immer wieder deutlichen Impulse von außen und scheitern trotzdem. Von einem solchen deutlichen Impuls erzählt mir das Werk von Otto Pankok aus dem Jahr 1950, in dem ich viel Zorn und Frustration spüre.

- und in Fortführung dieses Impulses: Wieviel Elend und Tod könnten wir mit den 1,92 Billionen Dollar gerade in diesen Tagen vermeiden? Wie viele Menschen gesund erhalten, glücklich, satt und ZU – FRIEDEN machen. Denn darin könnte doch der Sinn des Lebens liegen.

Zum Frieden hat euch Gott berufen. (Die Bibel, 1. Korinther 7,15)

Ihr Joachim Lauterjung

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