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Glauben

Schick mich nicht fort von deinem Angesicht!

Schick mich nicht fort von deinem Angesicht
Nimm deinen Heiligen Geist nicht weg von mir!

David bittet Gott inständig, voller Verzweiflung. Er weiß, er hat jegliche Grenze überschritten. Was er getan hat, ist nicht wieder gut zu machen und unverzeihlich.

Er verführte die Frau seines Nachbarn und schwängerte sie. Zur Vertuschung dieser Tat schickte er den Nachbarn, einen Hauptmann, an die vorderste Kampffront, in den sicheren Tod. Und dann heiratete er die schöne Nachbarin. Doch von selbst kam er nicht zur Einsicht in sein Vergehen und seine Schuld. Der Prophet Nathan musste nachhelfen mit einer Geschichte, die Davids Urteil über sich selbst provozierte. Nun hält David alles für verloren, Gottes Segen, Gottes guter Geist für sein Leben und sein Wirken, alles ist dahin. Und es ist allein seine Schuld. Er bittet inständig um ein reines Herz und einen willigen Geist. Er vertraut darauf: Gott ist barmherzig. Es geht weiter. Welch ein Vertrauen!

Ihre Henny Dirks-Blatt

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